Comments

  • Val 12 months ago

    Hui! Tolltolltoll. Zum Gedankenturnen und Altbekannteserforschen anregend. Nice Prozessdokumentation, die zeigt, dass ihr als Gruppe in ein kollektives Denken reingekommen seid. Wuaiwuauauau. Das ist gut.

  • Sophie 12 months ago

    Spannend, wie du die Metapher bildlich umgesetzt und inszeniert hast. Es entsteht ein Theaterstück mit zwei Bühnen. Das, was wir bewusst wahrnehmen und das Unbewusste.

  • Carlos 1 year ago

    "Des Gegensatzes Willen zusammenhalten." Würde das dazu führen, dass mensch sich gegenseitig in seinen Gegensätzen bestärkt und die Gemeinsamkeit verliert? Die Gemeinsamkeit nur darin liegt, sich im Gegensatz zu bestärken? Also eher den Konflikt per se herbeiführt mit dem Pochen auf dem Gegensatz als ihn zu un_raveln? Vielleicht ihn lieben, ihn bestehen lassen.
    Harmoniebedürftigkeit vs. Konflikt-Liebe. Metaphern als Orte des einfachen Beiseite-Wischens. Phrasen dreschen und Reproduktion säen.

    ganz liebe Grüsse.
    bin auch begeistert

  • Matthias Böttger 1 year ago

    beeindruckend! brauchen wir ein kommit-o-meter? das fiktive treffen mit einem freund ist beklemmend... und die ansammlung und das layout der gedanken grossartig!

  • claude 1 year ago

    Interessant - Ich verstehe die Metapher über den Tellerrand jetzt neu. Ich finde den Text im Video berührend und aktuell. Dass wir nie alles sehen können, und deshalb auf andere Blickwinkel angewiesen sind, die ja ihrerseits auch wieder durch ihre Realität geprägt sind. Wenn z.B. weisse Menschen keinen Rassismus sehen können, obwohl sie sich für über den Tellerrand schauend halten, ist das doch genau dieser, durch die eigenen Privilegien gelenkter Blick.
    Zuhören und Glauben schenken.
    Danke.

  • Ralf 1 year ago

    Sehr schön – das Ausexerzieren des Tellerrandes um den Kopf rum mit all dem Konsumkomfort (so lese ich das) ist absolut packend; auch die Zigarette. Und die anderen Beiträge – pardon dass ich so summarisch bin – sind berührend. Danke und Gruß!

  • Leena 1 year ago

    mir gefällt der 'commit o meter' sehr, genial - Kompliment ! .... und dies als gestandene Konfliktfachfrau .... :-))

  • mulini 1 year ago

    metaphern performatieren. ganz großes kino! und auch das stöbern durch eure visualisierten gedankengänge macht wirklich spaß. bin begeistert

  • tim 1 year ago

    SKRRRR

  • Andrea Iten 1 year ago

    Lieber Sebastian, Vielen herzlichen Dank für Deine Sicht über den Tellerrand. Wir gehen jetzt Nachtessen und glaube uns, wir schauen genau was uns da entgegen blickt. Weiterhin viel Glück auf Deiner Entdeckungsreise zwischen Klang, Bild und Methapher.
    LG Andrea & maX

  • Ivana 1 year ago

    Wow was für eine grosse und wunderbare Übersicht eurer Recherchearbeiten... Finde es grossartig.

konflikte ent_wirren

Sebastian Gebhart

Innen_SG
Audio-Collage

Wie taucht der Begriff Konflikt in den digitalen Medien auf? 

un_raveling conflicts

Sebastian Gebhart setzt sich zusammen mit Jade Costello, Julia Siegrist und Valentina Merz mit Konflikten auseinander.

Es ist schwierig über Konflikte zu sprechen. Dabei sind Konflikte, innere wie äussere, unsere täglichen Begleiter. Im Diplomprojekt un_raveling conflicts begeben sich vier Menschen auf eine Forschungsreise durch die eigene Sprache. Welche Worte und Redewendungen, Metaphern und Gleichnisse gibt es, um über Konflikte zu sprechen? Warum nutzen wir bildhafte Umschreibungen, statt Klartext zu reden?

Warum passt die Faust so gut aufs Auge? Warum sollten wir uns freuen wenn, zwei sich streiten? Gibt es in Metaphern und Gleichnissen, ein verstecktes Potenzial um Konflikte anders zu erleben, verstehen und mit ihnen umzugehen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, sucht die Gruppe mit poetischen Ansätzen nach Bildern und Narrativen in unserer Sprache, die Konflikte darstellen, thematisieren und erklären. Als Momente der Forschung unterziehen sie diese Metaphern und Gleichnisse sozusagen einem Realitätstest.

Sie entwickeln performative Experimente aus der Sprache heraus, um sich Konflikten anzunähern und sich an ihnen zu bilden.   

Die Experimente zielen darauf ab, durch die Verkörperung und Erfahrbarkeit einer Metapher oder eines Gleichnisses, Ansätze und Erkenntnisse auf anderen Ebenen zu erlangen, als das durch eine rein theoretische Auseinandersetzung zu Konflikten möglich wäre. 

Die Methode entsteht im Machen und erklärt sich im Nachhinein. un_raveling conflicts, hat weder die Absicht ein Wundermittel gegen Konflikte zu entwickeln, noch eine allgemein gültige Auslegung von Konflikten und Verhaltensweisen innerhalb derer zu präsentieren. Im Vordergrund stehen die Erkenntnisse, die durch Erfahrungen, Gespräche und Experimente erlangt und dokumentiert werden. 

 

Wenn du weiter scrollst, kannst du die Gedanken hinter dem Projekt entdecken. 

Konflikte & Sound

Hörbeispiel. Mehr dazu im Skizzenbuch. 

Gäst*innen-Buch

für Sebastian Gebhart

Von Val am 22.06.2020 22:01 Uhr
Hui! Tolltolltoll. Zum Gedankenturnen und Altbekannteserforschen anregend. Nice Prozessdokumentation, die zeigt, dass ihr als Gruppe in ein kollektives Denken reingekommen seid. Wuaiwuauauau. Das ist gut.

Von Sophie am 21.06.2020 7:56 Uhr
Spannend, wie du die Metapher bildlich umgesetzt und inszeniert hast. Es entsteht ein Theaterstück mit zwei Bühnen. Das, was wir bewusst wahrnehmen und das Unbewusste.

Von Carlos am 18.06.2020 10:30 Uhr
"Des Gegensatzes Willen zusammenhalten." Würde das dazu führen, dass mensch sich gegenseitig in seinen Gegensätzen bestärkt und die Gemeinsamkeit verliert? Die Gemeinsamkeit nur darin liegt, sich im Gegensatz zu bestärken? Also eher den Konflikt per se herbeiführt mit dem Pochen auf dem Gegensatz als ihn zu un_raveln? Vielleicht ihn lieben, ihn bestehen lassen. Harmoniebedürftigkeit vs. Konflikt-Liebe. Metaphern als Orte des einfachen Beiseite-Wischens. Phrasen dreschen und Reproduktion säen. ganz liebe Grüsse. bin auch begeistert

Von Matthias Böttger am 17.06.2020 23:21 Uhr
beeindruckend! brauchen wir ein kommit-o-meter? das fiktive treffen mit einem freund ist beklemmend... und die ansammlung und das layout der gedanken grossartig!

Von claude am 15.06.2020 11:07 Uhr
Interessant - Ich verstehe die Metapher über den Tellerrand jetzt neu. Ich finde den Text im Video berührend und aktuell. Dass wir nie alles sehen können, und deshalb auf andere Blickwinkel angewiesen sind, die ja ihrerseits auch wieder durch ihre Realität geprägt sind. Wenn z.B. weisse Menschen keinen Rassismus sehen können, obwohl sie sich für über den Tellerrand schauend halten, ist das doch genau dieser, durch die eigenen Privilegien gelenkter Blick. Zuhören und Glauben schenken. Danke.

Von Ralf am 13.06.2020 17:39 Uhr
Sehr schön – das Ausexerzieren des Tellerrandes um den Kopf rum mit all dem Konsumkomfort (so lese ich das) ist absolut packend; auch die Zigarette. Und die anderen Beiträge – pardon dass ich so summarisch bin – sind berührend. Danke und Gruß!

Von Leena am 13.06.2020 13:50 Uhr
mir gefällt der 'commit o meter' sehr, genial - Kompliment ! .... und dies als gestandene Konfliktfachfrau .... :-))

Von mulini am 12.06.2020 22:45 Uhr
metaphern performatieren. ganz großes kino! und auch das stöbern durch eure visualisierten gedankengänge macht wirklich spaß. bin begeistert

Von tim am 12.06.2020 17:58 Uhr
SKRRRR

Von Andrea Iten am 12.06.2020 16:30 Uhr
Lieber Sebastian, Vielen herzlichen Dank für Deine Sicht über den Tellerrand. Wir gehen jetzt Nachtessen und glaube uns, wir schauen genau was uns da entgegen blickt. Weiterhin viel Glück auf Deiner Entdeckungsreise zwischen Klang, Bild und Methapher. LG Andrea & maX

Von Ivana am 12.06.2020 14:26 Uhr
Wow was für eine grosse und wunderbare Übersicht eurer Recherchearbeiten... Finde es grossartig.